Nov
30
2010
terger

Da Konzertfotografie: Benehmen im Bühnengraben Teil 2 ein wenig den Rahmen sprengen würde, habe ich den Titel ein wenig angepasst. Im nächsten Teil meiner kleinen Serie über Konzertfotografie und das Verhalten im Bühnengraben möchte ich ein Wenig über die Kleidung und das allgemeine Verhalten schreiben, da ich im Letzten nur den Alkohol ansprach.
Wie gesagt halte ich das Verhalten sehr wichtig, weil öfter auch Negativbeispiele auffallen. Kleidung ist relativ wichtig gegenüber anderen Fotografen, aber auch den Konzertbesuchern. Man sollte darauf achten, dass man eher dunkle und unauffällige Klamotten anzieht. Keine große Mütze, am besten gar keine, und keinen großen Rucksack, am besten die Tasche vorher ablegen und nur das Nötige mitnehmen. Sehr einfach eigentlich. Leider habe ich schon Leute sehen müssen, die mit großen Strohhüten, Hawaihemden und der Tasche um den Hals, den Bühnengraben unsicher machten. Ein wenig Eigenschutz in Form von Ohrstöpsel, festen Schuhen und strapazierfähigen Kleidungsstücken, sollte selbstverständlich sein. Ich selber benutze seit einiger Zeit Hearsafe – Gehörschutz. Die Filter kann man wechseln und das sind 30€, die nicht grade schlecht angelegt sind.
Das Verhalten im Allgemeinen ist dann doch eher schwerer zu definieren. Grundregeln lassen sich hier nicht so einfach aufstellen. Aber einige Basics sollen sich schon in Worte fassen lassen. Wenn man seine Position ändern will und vor den Objektiven der anderen Fotografen lang laufen will, sollte man einigermaßen geduckt laufen und nicht aufrecht, mit stolz geschwellter Brust, durch die Gegend maschieren. Man sollte auch nicht, solange man noch ein wenig Zeit hat, zur Musik abgehen und dort anfangen zu tanzen.
Den Sicherheitskräften sollte man auch mit Respekt und Freundlichkeit begegnen. Das sind die Leute, die einem aus der Scheiße helfen und denen der Bereich zwischen Besuchern und Künstler eigentlich gehört! Der Bühnengraben ist nicht für die Fotografen gedacht. Wir haben meist nur ein zeitlich begrenztes Nutzungsrecht. Andere Fotografen anzurempeln und von ihren Plätzen zu vertreiben sollte auch nicht zum guten Ton gehören. Zwischen Fotografen mit Kompaktkameras und großen DSLR-Kameras zu unterscheiden auch nicht. Auch die mit kleineren Kameras haben ihre Existenzberechtigung. Jeder hat mal klein oder kleiner Angefangen.
Das war der zweite Teil einer kleinen Serie über Konzertfotografie bzw. eher das Verhalten und Benehmen im Bühnengraben. Hat euch der Artikel gefallen oder fandet ihr ihn schrecklich? Habt ihr noch Ergänzungen oder seht ihr das total anders? Kommentiert!
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Nov
27
2010
terger

Ich halte es für relativ wichtig mal ein wenig über das Verhalten und Benehmen im Bühnengraben zu schreiben, da ich, in den letzten zwei Sommern, viele Negativbeispiele zu Gesicht bekam. Vorerst möchte ich die Bereiche Kleidung, Alkohol und das allgemeine Verhalten und Bewegen abdecken.
Anfangen möchte ich beim Alkohol. Ein scheinbar essentieller Stoff für Festivalabende und Konzertnächte. Klar, ein Bierchen kann man wohl trinken, aber spätestens, wenn junge, mit Kameras bewaffnete, Menschen in Bühnengräben herum stolpern und eher schwanken als grade stehen, war das wohl zuviel des Guten.
Überspitzt könnte man den Vergleich zur Arbeit in einem Büro ziehen. Da kommt schließlich auch niemand betrunken zur Arbeit. Da die wenigsten Fotografen auf Festivals und Konzerten aber wirklich davon leben können, halte ich den Vergleich für übertrieben. Allerdings würde ich mich an Stelle derer, die gerne mal einen über den Durst trinken, bitten sich ein wenig zu zügeln, da es, auf der einen Seite, einen schlechten Eindruck aller Fotografen gegenüber dem Veranstalter, der Security und den Verantwortlichen macht und auf der anderen Seite zeugt man auch nicht sonderlich viel Respekt gegenüber seiner Leidenschaft. Wer mag es schon ständig, in stressigen Situationen, von Betrunkenen angerempelt zu werden?
Wer sowas schon nicht aus leidenschaftlichen oder finanziellen Gründen macht, sollte zumindestens nicht versuchen, sich unter dem Deckmantel der Konzertfotografie oder Festivalberichterstattung, Eintrittskarten oder gute Plätze zu erschleichen.
Das war der erste Teil einer kleinen Serie über Konzertfotografie bzw. eher das Verhalten und Benehmen im Bühnengraben. Hat euch der Artikel gefallen oder fandet ihr ihn schrecklich? Habt ihr noch Ergänzungen oder seht ihr das total anders? Kommentiert!
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Mrz
23
2009
terger
Am Abend des gestrigen Sonntags beschloss ich, dass ich wieder zurück zu Ubuntu wechsel. Das bestehende 64 Bit Vista habe ich natürlich nicht komplett von der Festplatte verbannt, denn nur da laufen Photoshop, Lightroom und co wirklich fehlerfrei und zügig. Bis auf die Bildbearbeitung werde ich nun aber ausschließlich auf Linux setzen.

Das schöne Dock im unteren Bereich ist nicht etwa ein billiger Abklatsch des Dock’s aus Mac OS, sondern ein Theme des ultimativen Programmstarters Gnome-do.
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Jan
13
2009
terger
Auch bei horrenden Preisen für Kameras, Objektiven und Zubehör ist der durchschnittliche Käufer doch sehr geizig, wenn es darum geht, welches der günstigste Anbieter ist. Meist wird auf den Weg ins Fachgeschäft verzichtet und Online bestellt.
Wer es noch billiger haben wollte, der war gezwungen entweder gebrauchte Kameras zu kaufen oder aus dem Ausland zu bestellen. Amerika war, auf Grund des Schwachen Dollars, immer sehr beliebt. Nur leider gibt es da das kleine Problem mit dem Zoll und der Garantie, die oft nur für Amerika oder Europa gilt, aber leider nicht immer auf der kompletten Welt.
Dieses Problem hat sich nun durch den schwachen Pfund verflüchtigt. Derzeit liegt der Pfund Sterling nur bei ca. 0,90€, was ein extremes Tief darstellt, rechnete man doch sonst im Allgemeinen immer mit 1,50€ pro Pfund Sterling. Ein einfacher Vergleich zwischen Amazon UK und Amazon Deutschland zeigt bereits wie weit die Preise für Kameras und Objektive auseinander liegen.
Die Canon 5D MK II bekommt man in Deutschland für 2.399,99€, während man bei Amazon UK umgerechnet ca. 1.998€ berappen muss. Das berüchtigte Canon 70-200mm 2.8 L IS USM Zoom gibt es in Deutschland für ca. 1.700€, auf der Insel zahlt man umgerechnet ca. 1274,40€.
Das sind ganz schöne Preisunterschiede und da England zur EU gehört dürfte es weit weniger Probleme mit Zoll Kontrollen oder Garantieansprüchen geben. Nur Schade, dass Amazon UK nicht nach Deutschland liefert, das hat schon manchen Film Fan in der Vergangenheit aufgeregt. Aber auch Onlineshops, die nach Deutschland versenden, sollten sich finden lassen.
Obwohl es ein ziemlich reißerisches Thema ist wollte ich es eben noch los werden, da ich selber grad ziemlich erschrocken war.
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Jan
10
2009
terger
Für ein neues kleines Projekt, oder viel mehr einen Relunch von Fotonot, brauche ich einen ganzen Haufen von digitalen Polaroids. Allein für den Head benötige ich nach ersten Entwürfen knapp 100 digitale Polaroids. Um diese Masse zu erstellen möchte ich nicht jeden Schritt von Hand in Photoshop durchgehen. Solch eine ähnliche Massentätigkeit hat mich schon einmal ein ganzes Wochenende gekostet. Leider konnte man die damals nicht automatisieren, weil man individuell auf die Fotos eingehen musste. Zurück zum Thema!
Wie automatisiere ich am besten die Produktion von digitalen Polaroids?
Für mich boten sich 2 Möglichkeiten an. Wenn man gezielter danach sucht wird man wahrscheinlich auch noch mehrere finden, aber ich war eigentlich recht angetan von beiden gefundenen Möglichkeiten.
Zuerst fand ich auf Docma einen Verweis auf eine sehr gelungende Photoshop Aktion. Diese ermöglicht aller Hand Feintuning. Beispielsweise kann man zwischen verschiedenen Filmtypen wählen (T600, Time Zero) oder mit dem “Finisher” noch einen kleinen Grunge-Effekt hinzufügen. Alles in Allem sehr gut. Anfangs dachte ich, dass der Polaroid-Effekt nicht so extrem gut raus gearbeitet wurde. Also suchte ich weiter und fand das Freeware Programm “Polaroid” in einem Artikel auf Zoomfeed. Dort steht aber leider nur geschrieben, dass es sich um ein Programm für den Mac handelt, eine Windows Version gibt es auch. Extrem leicht zu bedienen und sehr nett animiert. Nur leider dauert die Entwicklung etwas lange. Ist aber noch erträglich.
Ich werde nun wahrscheinlich eine Mischung aus beiden Programmen benutzen. Beide konnten mich überzeugen. “Polaroid” für das kleine Polaroid zwischen durch und die Photoshop Aktion für den größeren Einsatz mit vielen Einstellmöglichkeiten.
2 comments | tags: Docma, Photoshop Aktion, Polaroid, Polaroid erstellen | posted in Bildbearbeitung, Tipps
Dez
19
2008
terger
damn! Es gibt Blogs, da kommt man gar nicht mehr aus dem Staunen raus. Im Zuge der Erforschung des Fotoblogkosmos kommt man nicht an englischsprachige Blogs vorbei wie dPS (digital Photography School) und wer hier denkt, dass es sich in dem Blog um die Erklärung der Grundbegriffe wie Blende, Verschlusszeit & co handelt, hat sich ordentlich geschnitten! Jede Woche findet man einfach beeindruckende Tipps und Denkanstöße zu den verschiedensten Themen. Nicht unbedingt immer genaue Erklärungen, wie man Schritt für Schritt an das Ziel kommt, sondern eher Anstöße bzw. Tipps, wie man am besten in den Themenbereich einsteigen kann. Hm, bisweilen nichts Deutschsprachiges in der Qualität gefunden!
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Nov
13
2008
terger

Richtig richtig gute Schwarz-Weiß Fotos gibt es bei Look-s. Jens Hoffmann hat in seinem Fotoblog im Laufe der Zeit viele beeindruckende Fotos veröffentlicht. Meist wurden diese mit analogen Mittelformat Kameras aufgenommen wie zB. die Hasselblad 500CM, aber auch eine Leica konnte ich schon erblicken. Leider habe ich noch nicht die Zeit gefunden mir wirklich alle Bilder in Ruhe anzugucken, aber das was ich bis jetzt gesehen habe, hat mich schon davon überzeugt, dass ich diesen Linktipp gesondert rausgeben muss!
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Nov
11
2008
terger
Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber ich habe ein riesiges Problem damit, mir bekannte Sachen, zu fotografieren. Ich meine damit vorallem Orte aus dem Alltag: Dinge in der Kleinstadt in der man doch schon seit Jahren wohnt und wirklich jeder Winkel schon entdeckt ist. Für mich verlieren solche Orte irgendwie den Reiz und ich denke immer, dass ich reisen müsste, um wieder interessante Orte, zum fotografieren, zu finden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man sich so an die Orte, Plätze, Abläufe und Dinge aus dem Alltag gewöhnt hat und nicht mehr das Besondere sieht. Doch wenn man sich bemüht findet man immer neue, interessante Perspektiven, auch auf das Alltägliche, das Bekannte. Und wenn es gar nicht weiter geht einfach die Kamera in die Hand nehmen und mal wieder einen kleinen Streifzug unternehmen oder sich mit anderen Leuten, die auch der Fotografie verfallen sind, zusammen tun. Auch wenn man ja eigentlich ausschließlich Reportage, im Studio oder für Fotostocks fotografiert, kann ebendies ein wichtiger Schritt sein, um sich weiterzuentwickeln oder aber auch um einfach mal den Kopf freizubekommen.
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Nov
8
2008
terger
Grade noch, aus Spaß, ein wenig am ausmisten im Bücherregal und auf einen wahren Schatz, laut Amazon, gestossen. Auf “Die Digitale Dunkelkammer. Vom Kamera-File zum perfekten Print. Arbeitsschritte, Techniken, Werkzeuge” von Bettina Steinmüller und Uwe Steinmüller aus dem Dpunkt Verlag. Solides Buch, sehr gute Papierqualität, natürlich gebunden mit allem Drum und Dran. Dachte nicht, dass ich sowas noch im Regal stehen hab, muss ich mir wohl 2005 gekauft haben für teuer Geld. Wollte es wohl über Amazon veräußern, aber da ärger ich mich grad, dass die dann soviel Geld von mir haben wollen, wenn denn einmal irgendein Buch über eine handvoll Cents verkauft wird. Gebraucht soll es da noch für 25€ + Versand über den Tisch gehen. Daher-nun-ab-sofort-einmal-hier das Buch für nur 20€ + Versand. Das Buch befindet sich in einem sehr guten Zustand, es werden alle Arbeitsschritte schon mit Photoshop CS ausgeführt, also kein 7.0 Gefummel mehr. Ist doch wunderbar? Wer das Buch haben will kann hier gerne ein Kommentar hinterlassen, mir ne Mail schreiben (müsste im Impressum stehen) oder mich auch persönlich Ansprechen, falls man sich mal irgendwo sieht. Wenn es niemand haben will, werd ichs wohl dann bei Gelegenheit doch über den Amazon Marktplatz verkaufen.
Rechtschreibung und Zeichensetzung müsst ihr eben entschuldigen, aber hey Leute, es ist einfach halb 3 mitten iner Nacht ;]
1 comment | tags: Buch, Datei Managment, digitale Dunkelkammer, Photoshop, Verkauf | posted in Allgemein, Tipps
Nov
6
2008
terger
Vor 2-3 Tagen bereits bei Picabee.de angemeldet, einem Bilderentwickler der einem die Bilder schenkt. Dafür bekommt man natürlich auch Werbung, aber nicht elektronisch, sondern direkt aufs entwickelte Bild. Selbstverständlich nicht mittig aufs Motiv sondern auf einem extra dafür vorgesehenen Seitenstreifen. Jeden Monat kann jeder User ein bestimmtes Kontingent Bilder entwickeln lassen, die dann mit der Werbung versehen werden und das alles für umsonst. Bilder für umsonst hört sich ja immer gut an, vorallem wenn man, ohne Geld bezahlen zu müssen, aus etwas Virtuellem etwas Haptisches machen kann. Darin liegt wahrscheinlich der große Reiz.
Auch die AGB’s hören sich ganz in Ordnung an, einzig die guten Sitten muss mir mal jemand erklären – Auszug aus den AGB’s :
2. (…) die gegen gesetzliche Vorschriften und/oder gegen die guten Sitten verstoßen (…)
Pressematerial gabs auf deren Seite nicht und ich hatte grade auch keine Lust nur für Bildmaterial eine lange Anfrage zu stellen.
Mal gucken wann ich endlich mal meinen “Beta-Schlüssel” bekomme!
Unter Anderem via Web2Null
4 comments | tags: Gratis, Gratis Abzüge, Gratis Fotos | posted in Tipps