Der Letzte

… macht das Licht aus. Derzeit gibt’s hier erstmal nichts Neues mehr.

Oha

Ups, da ist schon über ein Jahr vergangen seitdem ich den letzten Artikel geschrieben habe. Ich bin derzeit am Zweifeln, ob es sich überhaupt noch lohnt diesen Weblog in seiner jetzigen Form weiter zu führen.

Konzertfoto: Blitz

Witziges Detailfoto, was ich am Rande, eines lokalen Hip-Hop Events, in Aurich, aufnahm. ISO 2000, 98mm, F/2.8, 1/125 Sek.

Foto: Fog

Fog-Nebel

Ich weiß es noch genau. Auf dem Weg zur Arbeit, im letzten Frühling, sehe ich, etwas abseits der Straße, das Feld mit dem Baum im Nebel. Kamera lag zum Glück im Kofferraum.

Jahresrückblick 2010

Oder auch, wo geht es hin? Derzeit stehe ich vor einigen interessanten Entscheidungen in meinem Leben. Ich bin quasi jeden Tag gespannt darauf, was die Zukunft so bringen mag. Und heute Nachmittag bringe ich den Jahresrückblick 2010 aus der Sicht von meinem Fotografieweblog.

2010 war ein interessantes Jahr, auch wenn ich nicht unbedingt viel zum Schreiben und Bloggen kam. Das Blog wurde im Schnitt pro Tag 24 mal besucht. Es gibt 73 genehmigte Kommentare und 175 Spamkommentare. Außerdem hat Akismet in den vergangenden zwei Jahren vor ca. 22.195 Spammkommentaren bewahrt. Eins der Plugins auf die ich nie mehr verzichten möchte.

Ich leitete ja fast schon damit ein, dass ich dieses Jahr nicht viel schrieb, aber das wird sich wohl wieder ändern. Viele stressige Teile, Abschnitte und Teilabschnitte meines Lebens wurden absolviert und ich finde wieder die Zeit, Ruhe und Kreativität mich intensiver der Fotografie und dem Blog zu widmen. Ich hoffe euch, beziehungsweise, Dich, auch im nächsten Jahr, als Altleser, Stammleser oder Neuleser begrüßen zu dürfen.

Foto: Raucherpause

Das Foto entstand schon vor einiger Zeit wärend der Aufbauarbeiten für das Omas Teich Festival 2010. Ich weiß nicht warum genau und es fällt mir auch sehr schwer das in Worte zu fassen, aber ich mag das Foto irgendwie sehr.

Benehmen im Bühnengraben Teil 2

Da Konzertfotografie: Benehmen im Bühnengraben Teil 2 ein wenig den Rahmen sprengen würde, habe ich den Titel ein wenig angepasst. Im nächsten Teil meiner kleinen Serie über Konzertfotografie und das Verhalten im Bühnengraben möchte ich ein Wenig über die Kleidung und das allgemeine Verhalten schreiben, da ich im Letzten nur den Alkohol ansprach.

Wie gesagt halte ich das Verhalten sehr wichtig, weil öfter auch Negativbeispiele auffallen. Kleidung ist relativ wichtig gegenüber anderen Fotografen, aber auch den Konzertbesuchern. Man sollte darauf achten, dass man eher dunkle und unauffällige Klamotten anzieht. Keine große Mütze, am besten gar keine,  und keinen großen Rucksack, am besten die Tasche vorher ablegen und nur das Nötige mitnehmen. Sehr einfach eigentlich. Leider habe ich schon Leute sehen müssen, die mit großen Strohhüten, Hawaihemden und der Tasche um den Hals, den Bühnengraben unsicher machten. Ein wenig Eigenschutz in Form von Ohrstöpsel, festen Schuhen und strapazierfähigen Kleidungsstücken, sollte selbstverständlich sein. Ich selber benutze seit einiger Zeit Hearsafe – Gehörschutz. Die Filter kann man wechseln und das sind 30€, die nicht grade schlecht angelegt sind.

Das Verhalten im Allgemeinen ist dann doch eher schwerer zu definieren. Grundregeln lassen sich hier nicht so einfach aufstellen. Aber einige Basics sollen sich schon in Worte fassen lassen. Wenn man seine Position ändern will und vor den Objektiven der anderen Fotografen lang laufen will, sollte man einigermaßen geduckt laufen und nicht aufrecht, mit stolz geschwellter Brust, durch die Gegend maschieren. Man sollte auch nicht, solange man noch ein wenig Zeit hat, zur Musik abgehen und dort anfangen zu tanzen.

Den Sicherheitskräften sollte man auch mit Respekt und Freundlichkeit begegnen. Das sind die Leute, die einem aus der Scheiße helfen und denen der Bereich zwischen Besuchern und Künstler eigentlich gehört! Der Bühnengraben ist nicht für die Fotografen gedacht. Wir haben meist nur ein zeitlich begrenztes Nutzungsrecht. Andere Fotografen anzurempeln und von ihren Plätzen zu vertreiben sollte auch nicht zum guten Ton gehören. Zwischen Fotografen mit Kompaktkameras und großen DSLR-Kameras zu unterscheiden auch nicht. Auch die mit kleineren Kameras haben ihre Existenzberechtigung. Jeder hat mal klein oder kleiner Angefangen.

Das war der zweite Teil einer kleinen Serie über Konzertfotografie bzw. eher das Verhalten und Benehmen im Bühnengraben. Hat euch der Artikel gefallen oder fandet ihr ihn schrecklich? Habt ihr noch Ergänzungen oder seht ihr das total anders? Kommentiert!

Foto: Erste Hilfe

Mal wieder ein Foto, welches ich hier in die Weiten des Internets werfen möchte. Schwarz-Weiß und ein wenig Grunge. So wie man das schon öfters hier sah. Gemacht wurde es auf dem Gelände einer alten Gärtnerei. Das Schild hing zwischen der Noppenfolie und dem Gewächshausglas.

Der Link führt übrigens zu meinem Photostream auf Flickr, den ich leider ein wenig stiefmütterlich behandel und meistens nur mit Technik-Fotos füttere.

Konzertfotografie: Benehmen im Bühnengraben


Ich halte es für relativ wichtig mal ein wenig über das Verhalten und Benehmen im Bühnengraben zu schreiben, da ich, in den letzten zwei Sommern, viele Negativbeispiele zu Gesicht bekam. Vorerst möchte ich die Bereiche Kleidung, Alkohol und das allgemeine Verhalten und Bewegen abdecken.

Anfangen möchte ich beim Alkohol. Ein scheinbar essentieller Stoff für Festivalabende und Konzertnächte. Klar, ein Bierchen kann man wohl trinken, aber spätestens, wenn junge, mit Kameras bewaffnete, Menschen in Bühnengräben herum stolpern und eher schwanken als grade stehen, war das wohl zuviel des Guten.

Überspitzt könnte man den Vergleich zur Arbeit in einem Büro ziehen. Da kommt schließlich auch niemand betrunken zur Arbeit. Da die wenigsten Fotografen auf Festivals und Konzerten aber wirklich davon leben können, halte ich den Vergleich für übertrieben. Allerdings würde ich mich an Stelle derer, die gerne mal einen über den Durst trinken, bitten sich ein wenig zu zügeln, da es, auf der einen Seite, einen schlechten Eindruck aller Fotografen gegenüber dem Veranstalter, der Security und den Verantwortlichen macht und auf der anderen Seite zeugt man auch nicht sonderlich viel Respekt gegenüber seiner Leidenschaft. Wer mag es schon ständig, in stressigen Situationen, von Betrunkenen angerempelt zu werden?

Wer sowas schon nicht aus leidenschaftlichen oder finanziellen Gründen macht, sollte zumindestens nicht versuchen, sich unter dem Deckmantel der Konzertfotografie oder Festivalberichterstattung, Eintrittskarten oder gute Plätze zu erschleichen.

Das war der erste Teil einer kleinen Serie über Konzertfotografie bzw. eher das Verhalten und Benehmen im Bühnengraben. Hat euch der Artikel gefallen oder fandet ihr ihn schrecklich? Habt ihr noch Ergänzungen oder seht ihr das total anders? Kommentiert!

HDR Video

Seit einiger Zeit schwirrt dieses Video durch die deutsche Fotoblogszene. Die beiden Filmemacher und Fotografen Alaric Cole und Michael Safai haben sich unter Soviet Montage Productions in San Francisco zusammen geschlossen und waren wahrscheinlich die Ersten, die ein HDR (High Dynamic Range) – Video gefilmt haben. Es wurden zwei Canon 5D MK II Kameras mit einem Beam Splitter, also einen Strahlleiter, der einen einzelnen Lichtstrahl in zwei Strahlen teilt, eingesetzt. Mich würden Fotos der Konstruktion brennend interessieren!

HDR Video Demonstration Using Two Canon 5D mark II’s from Soviet Montage on Vimeo.

Darauf aufmerksam wurde ich bei Shockmotion.de !